Mobilität für alle

Gelber Stern mit der Aufschrift Ich bin dafür!Immer mehr Menschen arbeiten für Löhne, die den tatsächlichen Bedarf für eine gesicherte Lebensführung kaum oder gar nicht mehr decken.  NRW nimmt hier eine erschreckende Spitzenposition innerhalb der Bundesländer ein. Nirgendwo arbeiten derartig viele Menschen im Niedriglohnsektor, nirgendwo sind die Löhne dort niedriger. Gleichzeitig hat sich mit der Einführung desArbeistlosengeldes-II  (“Hartz-IV”)  gerade für Arbeitslose die persönliche ökonomische Situation drastisch verschlechtert.

Betroffen von den drastischen Preissteigerungen im öffentlichen Personennahverkehr in den letzten Jahren sind daher vor allem Menschen, die aufgrund Ihrer finanziellen Situation schon jetzt am Rande der Gesellschaft stehen: Arbeitslose, Hartz-IV-BezieherInnen, RentnerInnen, Geringverdienende, Niedriglöhner, „Aufstocker“ und andere. In einer Gesellschaft, die auf Mobilität gegründet ist, die Mobilität von allen Menschen verlangt, bedeutet dies für die Betroffenen eine weitere Verschärfung der schon bestehenden gesellschaftlichen Ausgrenzung.

Ohne ein Mindestmaß an Mobilität ist eine gesellschaftliche Teilhabe in unserer Gesellschaft nicht möglich. Diese sicherzustellen ist gesellschaftliche Aufgabe. Mobilität ist das Recht eines jeden Menschen in dieser Gesellschaft, ein Recht für alle! Daher fordern wir für Oberhausen ein Sozialticket für alle Bedürftigen, ein Sozialticket, das es auch armen Menschen ermöglicht ihr Bedürfnis nach Mobilität wahrzunehmen und so am gesellchaftlichen Leben teilzunehmen!


 
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