Ökologisch – mit Bus und Bahn

KleeblattStaus, Lärm, Feinstaub, CO2-Emissionen – wer kennt sie nicht, die “Begleiterscheinungen” des Personen- und Güterkraftverkehrs. Seit mittlerweile Jahrzehnten warnen Umweltexpert/innen vor den katastrophalen Folgen, die der Autoverkehr für die Umwelt und damit letztendlich für alle Menschen hat. Und genauso lange fordern Umweltschutzverbände, Umweltschutzgruppen und Umweltschutzinitiativen ein grundlegendes Umdenken in der Verkehrspolitik: Weg vom Auto, hin zu Bus und Bahn.

Doch stattdessen subventioniert die Politik weiterhin die Autoindustrie mit Milliardenbeträgen (letztes Beispiel: die so genannte “Abwrackprämie”) und streicht auf der anderen Seite massiv die Zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr. Eine Folge hiervon sind die drastischen Fahrpreiserhöhungen im Bereich des VRR in den letzten Jahren bei gleichzeitiger massiver Einschränkung des Angebots. So gilt seit dem vergangenen Sommer in Oberhausen bereits ab 21:00 Uhr der Nachtfahrplan.

Ein Sozialticket kann hier ein erster Schritt sein gegenzusteuern und die Preise im VRR generell zur Diskussion zu stellen. Hin zu einem sozial und ökologisch ausgerichteten Personennahverkehr. Hin zu einer Tarifstruktur, die so angelegt ist, dass JEDER Mensch – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Situation – den Nahverkehr uneingeschränkt nutzen kann. Die auch  “Besserverdienende” dazu bewegt das Auto einfach öfter mal stehen zu lassen.


 
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